Engel
Ich setze den Fuss in die Luft
Und wandere
Über den Regenbogen
Durch die Wolken
Die Nässe auf meinem Gesicht
Blind im Nebel
Bis die Sonne mich blendet
Verbrennt mein Federkleid
Die Hitze
Ikarus warum folgte ich dir
Engel
Ich setze den Fuss in die Luft
Und wandere
Über den Regenbogen
Durch die Wolken
Die Nässe auf meinem Gesicht
Blind im Nebel
Bis die Sonne mich blendet
Verbrennt mein Federkleid
Die Hitze
Ikarus warum folgte ich dir
“Temporary feeling, Friday 4.1.2013”
Berlin is a cage and a field.
I’m chasing contraddictions.
I’m dressing contraddictions.
Out of the skin, under skin.
Here, my body is a whole mind.
Je quitte Berlin, direction Varsovie.
Partir encore plus à l’Est.
Pourquoi ?
Une année d’exil à l’extrême Est de Paris.
Quitter Paris fût en janvier de cette année,
un besoin vitale et primordial.
Un nouveau départ exaltant pour se livrer à Berlin,
retrouver une part d’innocence,
et se plonger dans l’effervescence berlinoise…
S’ennivrer de liberté et de fraîcheur,
et vivre à nouveau.
Berlin is a (beauty)ful person,
with a great soul and a big heart.
Leben mit ihm ist wunderschön.
photo taken at Friedrichshain, Nov 2012
© petrov ahner
Berlin, das ist eine Projektionsfläche.
Seit über 20 Jahren lebe ich hier und das gute an dieser Stadt ist, dass sie sich ständig wandelt. Dass sie bislang immer genug Freiräume ermöglicht, um Alternativen zu dem zu finden, was einen in dieser Stadt, in diesem Land ankotzt. Jeder Versuch, woanders zu leben, musste so scheitern. Berlin, hat die Stadt eine eigene Substanz? Eigentlich kommt hier alles von Außen. Von Leuten, die hierher ziehen, um ihre Ideen so realisieren zu können, wie sonst an nur wenigen Orten. Und jede Generation definiert diese Stadt für sich neu und vergisst das, was vorher war. Manche finden dieses mangelnde Geschichtsbewußtsein schade. Dabei ist es doch gerade das, was die Stadt so flexibel und spannend macht, weil keine alten Strukturen Neues verhindern.