Author Archives: petrovahner

About petrovahner

Petrov Ahner After starting out in fashion photography in Munich and Miami, Petrov Ahner moved to Paris in 1994, where he continued his fashion works and at the same time started out in portrait and reportage photography. During the years, the commitment for cultural, political and social focal points took on a greater significance. In 2009, Petrov Ahner moved to Berlin. Current projects vary between collaborations with visual artists (exhibition-, performance- and installation photography), comissioned work and dedicated photography with a sociopolitical background. The focus of the work is portrait photography. Exhibitions Oct 8th- Nov 5th 2010 New Gallery Kunsthaus Tacheles, Berlin Burned Condition, Site specific photo installation Oct 1st- Nov 5th 2010 sineDie ProjectRoom, Berlin 1984, Photo exhibition Orvar Petrov Sept 28th 2010 Kunsthaus Tacheles, Berlin I support Tacheles Wall, Permanent installation Sept 4th 2010 Abnormal Gallery Self-Possessions by Andrea Penzo and Christina Fiore Installation Photos Petrov Ahner Mar 2010 Espace le vend se leve Paris Stepping out of the dark, Slideshow of portraits of illigal immigrants 2007 Galerie Vie, Tokio The Belgium Way 2002 Museum of Fashion and textiles, Louvre, Paris Track 2, Track-Magazine 2000 Museum of Fashion and textiles, Louvre, Paris Motiv, Viktor and Rolf 1999 Carusel du Louvre, Paris What is fashion?, Beaux Art Magazine 1997 Les Moulins de Paris 100 Degrée, Photo and Film Installation

Manfred Carpentier, Autor, Fotograf & Galerist

Manfred Carpentier, Autor, Fotograf & Galerist

Manfred Carpentier, Autor, Fotograf & Galerist

Selfies

Was auffällt: nie war das Modeangebot massiver und aufdringlicher, die Wellen der
Stile kurzatmiger und die Etats der Vermarktungsstrategien gigantischer. Im Gegensatz
dazu zeigt das Straßenbild allerdings eine unverhohlene Uniformiertheit der
von der Modebranche suggerierten Individualität. In ähnlicher Weise hat sich die
postindustrielle Gesellschaft des Selbstporträts angenommen und aus ihm das Selfie
gemacht. Auch hier führt die angebliche, aber lediglich phantasierte Aufwertung
des Individums zur völligen Auslöschung individueller Züge. Um ein Bild zu gebrauchen:
die sich selbst Fotografierenden stehen mit dem Rücken zentimeterdicht am
Abgrund und treten noch einen Schritt zurück, um sich ins rechte Bild zu setzen.
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James Verhille, Künstler & Galerist

James Verhille, Künstler & Galerist

James Verhille, Künstler & Galerist

“Je me demandais ces jours-ci s’il fallait que je prenne une complémentaire-retraite, mais je crois que ce ne va pas être la peine. Autant de gagné.”
Emmanuel Carrère “d’autre vie que la mienne”

Citation inspirée par mon expérience à Berlin.

erratumgalerie.tumblr.com

Photo taken at Lichtenberg, May 2015

© petrov ahner

Martin Reiter, freier Betriebselektriker & Künztler

Martin Reiter, freier Betriebselektriker & Künztler

Martin Reiter, freier Betriebselektriker & Künztler

aka NurSchrec! aka  AtariHardCore aka „und weil die Fische ihre Notdurft im Wasser verrichten stirbt unsere Umwelt“ aka Kritikdesign aka Verbrechen im Rahmen der Kunzt aka ExTacheles Vorstand.

Kunst kommt von Wahrnehmung und Reflextion, nicht mehr, nicht weniger. Kunzt kommt von „es hunzt“, der wahrnehmende Künstler ist immer unbequem wenn sich nicht Dekoration und Marktfetisch vor den Inhalt schiebt.
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Natascha Frioud, Künstlerin

Natascha Frioud

Natascha Frioud, Künstlerin

1975 hat ein alter Mann 4 Fotos von sich am Hermannplatz gemacht.
Ein Portemonnaie, ein roter Schal, eine Karte aus den USA und ein Feuerzeug.
Weil es Frühling ist, haben wir Gestern einen Kühlschrank abgeholt.
Ich gehe spazieren.
Weißt du wo die Toiletten sind?
Die letzte Zigarette am Flur.
Das Telefon hat um 1:23 Uhr geklingelt.
Jetzt ist alles ruhig und jetzt fängt alles an.

www.k-fehin.net/

Photo taken at Natascha’s apartment, Neukölln, March 2015

© petrov ahner

Klaus Lederer, Rechtsanwalt, Autor & Politiker

Klaus Lederer, Rechtsanwalt, Autor & Politiker

Klaus Lederer, Rechtsanwalt, Autor & Politiker

„Das Chaos ist aufgebraucht, es war die schönste Zeit!“ – dieser Satz zierte noch jahrelang die Wand eines flachen, grauen Neubaus in Berlin-Mitte. Beim Passieren fiel er mir jedes Mal ins Auge. Gemeint waren die Monate zwischen Herbst 1989 und Sommer 1990 in Ost-Berlin, nach dem Zusammenbruch der DDR. Die alten Machthaber herrschten nicht mehr und die neuen Machthaber noch nicht richtig.
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