Kitty Wild-Burlesque Performer

48h Neukölln-27 Portraits

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Bei dem Projekt „NEUKÖLLN BEAUTY“ handelte es sich um ein Konzept zur Portraitphotographie in Zusammenarbeit mit Our Time NYC- Berlin unter dem Themenschwerpunkt “48H Neukölln- Luxus Neukölln”.
Während des Kunst- und Kulturfestivals richtete ich mich in einem separaten Studio im ProjektRaum Silver Silver Lopez ein und portraitierte „echte“ Neuköllner/Innen so, wie sie sich vor einem bewusst neutral gehaltenen Hintergrund präsentierten.
In den 48 Stunden des Festivalprogrammes waren 48 Portraits angedacht- während des dynamischen Prozesses kam es letztendlich zu 27 Portraits, welche in einer intimen und persönlichen Sitzung entstanden und einen Querschnitt der Festivalbesucher und -teilnehmer im Projektraum in der Weichselstrasse 53 widerspiegeln.
Aus der Begegnung über das persönliche Portrait und den Focus auf das Thema Neukölln Beauty entstanden Gespräche und Diskussionen über Berlin und den Standort Neukölln, eine Auseinandersetzung mit Selbstbild und Fremdwahrnehmung und eine Reflexion der Zeit, die die Portraitierten in Neukölln als Wahlheimat verbrachten- diese Auseinandersetzung, ein angestrebtes Ziel des Projektes, führte im Diskurs auch für mich zu neuen Erkenntnissen und Ansätzen zum Thema Berlin Beauty- und zeigte die dynamische und lebendige Vielfalt eines Bezirks, dessen „Neuentdeckung“ gefeiert wie auch kritisiert wird.

The project „NEUKÖLLN BEAUTY“ derived from a concept about portrait photography in collaboration with Our Time NYC- Berlin for the arts- and culture festival 48H Neukölln.
During the festival, I used the neutral setting of a separate studio in the project room Silver Silver Lopezwhere I photographed random visitors of the exhibition as well as artists who came by invitation.
During the 48 hours of the festival it was my goal to take 48 portraits- but in the end, after an intense dynamic process of very personal studio work, 27 portraits were realized. These portraits reflect a cross section of festival visitors and partaking artists, but also a process of discussions and talks about Berlin andthe time the portrayed „Neuköllners“ spent in their adoptive home, Neukölln.
These reflections and conversations, a vital part of the concept, gave me new insights and influenced myperspective about Berlin and my project Berlin Beauty- and showed the dynamic and vivid variety of a factually poor neighbourhood which is celebrated as well as criticized in its (re)discovery and overvaluation.